"Die stimmungsvollen Bergdörfer St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein führen mit ihren Panoramapisten spektakulär an die Dolomitenstöcke heran, die sich senkrecht in den Himmel bohren. Die traditionsreichen Pisten um den Langkofel, Cir und Sella haben Skigeschichte geschrieben und sind heute Treffpunkt der Wintersportelite."
Mit diesen beiden Sätzen beginnt die Internetseite wenn man sich über die Skigebiete in den Dolomiten informieren möchte. Von den Panoramapisten und den spektakulären Bergmassiven der Dolomiten war allerdings am Ankunftstag nichts zu sehen, denn Wolkenstein machte seinem Namen alle Ehre. Temperaturen etwas über 0C°, Schneeregen und Nebel bestimmten die ersten drei Tage. Da wir allerdings schon viele Jahre zum Skifahren nach Wolkenstein kommen, waren wir uns sicher, dass wir die wunderbare Landschaft auch noch im Sonnenschein genießen können. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, war es am vierten Tag auch endlich so weit, dass sich die Sonne über den Berggipfeln zeigte. Das Skigebiet in den Dolomiten ist einfach einzigartig. Mit dem Skipass "Dolomiti-Superski" kann man sich auf über 1200 km Piste austoben. Das gesamte Gebiet ist mit mehr als 450 Liftanlagen verbunden. Mann kann den Sella in beiden Richtungen umrunden oder man macht einen Abstecher auf die 3343m hohe Mamolada und genießt einen gigantischen Blick über die Dolomiten und das Sellamassiv.
Das erste Bild zeigt Wolkenstein - auf dem zweiten Bild ist links das Sellamassiv
Abfahrt vom 2752m hohen Lagazuoi im Tal rechts liegt Cortina d'Ampezzo
Die Abfahrt am Logazuoi führt entlang eines gefrorenen Wasserfalls und endet damit, dass man von zwei Pferden am Seil zur nächsten Liftanlage gebracht wird
Nein nicht das was Ihr jetzt vielleicht denkt! "Heiße Oma" ist ein Getränk, dass es in fast jeder Hütte in Südtirol gibt. Zum aufwärmen genau das richtige. Man nimmt 4cl Zabov (ein Italienischer Eierlikör), gibt diesen in ein Wasserglas und füllt es mit heißer aufgeschäumter Milch auf. Als Krönung gibts dann noch einen Klecks Sahne. Damit habe ich den gestrigen und letzten Urlaubsabend, nachdem ich fleißig den Staub und die Katzenhaare unseres Stubenkaters aufgesaugt habe, vor dem zubereiten des Essens, begonnen.
Blick von der Mamolada auf 3343m zum Langkofel und rechts der Anfang des Sella. Im Hintergrund zwischen Langkofel und Sella liegt Wolkenstein.
Zum Abschluss eines tollen Skiurlaubs gab es dann gestern Abend, passend zur Südtiroler Region "Tiroler Speckknödel mit Pilzgulasch" und dazu einen italienischen Rotwein. Das Rezept gibt es wie immer gleich dazu. Viel Spaß beim nach kochen.
Für die Speckknödel:
Butter in der Pfanne zerlassen 200g Speck und Schalottenwürfel darin anbraten. Brötchenwürfel aus drei alten Brötchen und Petersilie dazugeben und mit anrösten. Alles in eine Schüssel geben. 1/4 l Milch, zwei Eiern, Salz und Pfeffer verquirlen und über die Brötchen Speck-Masse gießen. 60g Mehl untermischen und aus der Masse mit angefeuchteten Händen Knödel formen. Die Knödel in reichlich Salzwasser bei schwacher Hitze 10 bis 15 Minuten gar ziehen lassen und anschließend in Butter mit gehacktem Schnittlauch schwenken.
Butter in der Pfanne zerlassen und 200g Zwiebeln glasig dünsten. 500g gemischte Pilze in dünne Scheiben schneiden, dazugeben und mitdünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Majoran abschmecken. 150g Sahne und geriebenen Parmesan dazugeben und einmal aufkochen lassen.
