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Freitag, 20. Dezember 2013

Jahresrückblick

Es ist schon ziemlich lange her, das ich etwas neues gepostet habe. Schon wieder ist ein Jahr vergangen, es ist kurz vor Weihnachten und deshalb hab ich mir heute ein paar Minuten Zeit genommen um euch einige Zeilen zu schreiben.

Ihr habt deshalb so wenig von mir gehört, weil ich mir in letzter Zeit ziemlich viel Gedanken über mich gemacht habe, wie ich die zwei Geschlechter ausleben kann, und mich dabei glücklich fühle. Ich lebe meine weibliche Rolle inzwischen so oft wie es nur geht, und zwar sehr oft auch 24 Stunden aus. Ja, ich hab früher geschrieben, das ich auch gerne der Kerl bin, der ich ja leider seit meiner Geburt auch bin, aber  es wird mir immer mehr bewusst, das ich meine weiblichkeit, die sehr stark in mir ist, nicht weiter verbergen kann. Ich bin eigentlich nicht Abergläubig, aber 2013 war schon ein Jahr, an das ich mich nicht so gerne zurückerinnern möchte. Das hat nichts mit mir und meinen zwei leben zu tun, und ich möchte hier auch nicht näher darauf eingehen, nur soviel, das mir mal wieder bewusst geworden ist, das man mit Geld zwar alles Materielle kaufen kann, das man allerdings ziemlich machtlos ist, wenn es um die Gesundheit eines lieben Menschen geht.

In meinem letzter Blog, anfang des Jahres, ging es um die lästigen Barthaare und meine begonnene IPL Behandlung. Im Sommer hatte ich mit der Behandlung pausiert und vor einem Monate, nach der fünften Behandlung bin ich auf dem Alexandrid Laser umbestiegen, da bei der IPL Behandlung die Baarthaare nach einiger Zeit doch immer wieder zu sehen waren.

Bis auf die hartnäckigen Haare auf der Oberlippe und auf dem Kinn haben sich die dunklen Haare ein wenig verringert und mit dem Laser, da bin ich mir sicher, werde ich auch den rest der lästigen Barthaare los werden. Den Rasierer werde ich aber trotzdem ab und zu benutzen müssen, um die übriggebliebenen hellen Haare zu beseitigen aber die machen ja keinen Bartschatten, und um diesen loszuwerden, habe ich mich ja schließlich Anfang des Jahres dazu entschlossen.

Als ich am 14.04.2010 mit dem Blog begonnen habe war mir natürlich schon sehr lange klar, das ich schon immer sehr viel Spaß an der weiblichen Mode, einen ausgeprägten Fabel für High Heel und schon immer das Verlangen hatte, die Kleidung zu tragen und die feminine Seite in mir auch aus zu leben. Vor fünf Jahren war allerdings noch nicht daran zu denken, mich am Tage in die Öffentlichkeit zu stürzen und all die Sachen zu machen, die Frau eben so macht (und nicht nur shoppen). Ich hab es zwar damals schon genossen die Kleidung zu tragen aber vom Schminken und einem gutem Passing hatte ich noch keinen blassen schimmer. Ich ging, wenn es dunkel wurde auch schon mal ängstlich nach draußen, hatte mir damals auch noch nicht so recht gedanken darüber gemacht, wie sich Frau so bewegt, das Sie immer eine aufrechte und Stolze Körperhaltung hat, und das, wenn Sie sich unterhält, Sie einen ganz anderen Wortschatz verwendet wie ein Kerl.


Irgendwann nahm ich dann die Digicam und machte die ersten Fotos von mir, durchstöberte das Internet nach Schminktipps und alles was über das Thema trans so zu finden war, bis ich dann im April 2010 einige Bilder und den ersten Blog ins Internet stellte. Durch den Blog und vor allen dingen durch die vielen Bilder, die ich in den darauffolgenden Jahren machte, entwickelte ich mich immer weiter, bis ich meinen Stil, natürlich auch nach vielen Fehlversuchen, irgendwann gefunden hatte. Das ist nun seit einiger Zeit geschehen. Früher hatte ich immer die Digicam dabei, um ein paar gute Bilder zu knipsen und dann in den Blog zu stellen. Mit dem knipsen habe ich inzwischen aufgehört, weil ich durch die letzten Jahre weiß, und gelert habe, wie ich mich in der Öffentlichkeit zeige und wie ich auf die Gesellschaft wirke. Wenn ich heute, nach dem aufstehen die Lust verspüre, mit meine Lieblingen an den Füßen den Tag 10cm höher zu erleben, dann startet der Morgen eben, wie bei den meisten Frauen, eine Stunde vor dem Spiegel im Badezimmer und endet abens im Bad beim Abschminken, und zwischendurch mache ich all das, was Frau eben so den ganzen Tag macht. Das geht vom einkaufen im Supermarkt über ein nettes Frühstück in einem schnuckeligem Kaffee natürlich darf auch das shoppen nicht fehlen und das Auto muss auch ab und zu mal abgespritzt, getankt und polliert werden.

Ich hab mich nur entschieden, nur noch sehr wenige Blog´s zu schreiben. Der Blog hat sicher viel  dazu beigetragen, das ich so Selbstbewusst geworden bin und meinen Stil gefunden habe. Ich fühle mich nun sehr wohl in meiner Haut und genieße es einfach, wenn ich als Frau unterwegs bin und auch überwiegend als solche wahrgenommen werde. Und wenn es doch mal jemand merkt, das passiert natürlich auch, ist aber auch kein Drama, denn ich hab auch dann noch nie schlechte Erfahrungen erfahren.

Ich wünsche euch nun allen von ganzem Herzen ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und einen guten rutsch ins neue Jahr***

Ach ja.....lange hab ich damit gewartet, aber ich hab´s dann doch gemacht. Die tollen Ohrringe meiner Frau waren dann doch irgendwann so verlockend, dass ich mich in jedes Ohr hab pieksen lassen, und zwar gleich zwei mal.

Samstag, 29. Januar 2011

Manchmal sollte mal einfach im Bett bleiben!!!

Vor zwei Tagen war mal wieder so ein Morgen, am dem ich besser nicht aus meinem kuscheligen Bett herausgekrabbelt wäre. Ich stand um 8 Uhr auf, ging zur Cappuccino Maschine und anschließend vor den Spiegel. Aufgrund des doch eher trostlosen Wetters, hatte ich heute die Idee, im Botanischen Garten mit seinen imposanten Gewächshäusern, ein wenig Wärme zu tanken und mal wieder einige blühende Pflanzen zu sehen. 

Nach gut einer Stunde im Badezimmer war ich ausgehfertig, hatte inzwischen drei Cappuccino genossen und packte in meine Tasche die Kamera um ein paar Fotos  zu knipsen. Bis dahin war alles noch in Ordnung und es hätte ein wirklich schöner Tag werden können, bis ich am Parkplatz vor dem Botanischen Garten meine Kamera einschaltete und im Display auf die Meldung "Keine Speicherkarte" starrte. Na toll!!! noch im Gedanken ob ich auch ohne Kamera in den Garten gehen soll....oder nicht...fing Frau Holle an, große weiße Schneeflocken über der Stadt zu verteilen. Die Entscheidung war daraufhin schnell gefallen...es war inzwischen kurz vor 11 Uhr als ich mich auf dem Weg in die sechste Etage des KaDeWe machte, um meine schlechte Laune mit einem Glas Chablis und einem leckeren Lachsbrötchen zu verbessern. Keine 2 km vom Botanischen Garten entfernt, erschrak ich mich dann ziemlich, als offenbar ein kleiner Stein unbedingt auf meine Scheibe meines Autos zielte. Das Attentat auf meine Scheibe endete mit einem Schaden auf der Beifahrerseite der Frontscheibe. Aus einem Chablis im KaDeWe wurden dann zwei...das Fischbrötchen war wie immer vorzüglich und meine Stimmung wurde langsam wieder besser.

Gestern startete ich nun mit einem voll geladenen Akku und einer Speicherkarte den zweiten Versuch im Botanischen Garten. Zuerst ging es ins große Tropenhaus, dass mit 60 meter Länge und 23 meter Höhe zu den größten Gewächshäuser der Welt zählt. Das 1906 erbaute Gewächshaus wurde vor gut einem Jahr nach einer dreijährigen ausgiebigen Neugestaltung und Sanierung wieder eröffnet. Durch die Sanierung wurde der Energiebedarf um 50% gesenkt, sodass das Gewächshaus nun zu den energie-effizientesten Gebäuden seiner Art zählt. Die rechte Hälfte des Hauses enthält Pflanzen aus den Tropen Afrika, Asien, Australien, die linke Hälfte ist ganz der Pflanzenwelt der amerikanischen Tropen gewidmet.




Am imposantesten fand ich allerdings das Gewächshaus mit den Kakteen im Bereich Südafrika und Amerika. Der Kaktus auf dem ersten Bild im Blog heißt "Echinocactus". Er wurde 2008 von der Deutsche Kakteen-Gesellschaft als Kaktus des Jahres gewähl. In diesem Verein scheint es viele Mitglieder zu geben, die scheinbar ein nicht so gutes Verhältnis zu ihren Schwiegermüttern habe, denn man nennt das niedliche Ding auch "Schwiegermuttersessel"!!! Er ist in der Natur mittlerweile so sehr vom aussterben bedroht, dass man Ihn in die vom aussterben gefährdeten Arten eingestuft hat. Wahrscheinlich  ist er in Amerika an viele nette Schwiegermütter verschenkt worden!!! Im Bild unten überlege ich gerade welchen der drei süßen ich denn meiner Schwiegermutter schenke:)  NEIN !!! natürlich nicht, denn ich habe ein tolles Verhältnis zu meiner Schwiegermutter!



Freitag, 17. Dezember 2010

Jetzt bin auch ich ver´Apple´lt !!!

Der dritte Advent ist im wahrsten Sinne des Wortes "Steve Jobs" zum Opfer gefallen. Die Überschrift des Blogs entspricht auch nicht mehr ganz der Wahrheit, denn ich telefoniere inzwischen wieder mit meinem guten alten Nokia 6310. Wie es dazu kam, und über das ganze "Vodafone - Apple" Drama möchte ich euch hier mal berichten.

Lange bin ich meinem Nokia 6310 treu geblieben, bis ich mich vor drei Wochen, nach langem zögern nun doch für ein Apple iPhone 4 entschieden habe. Da ich bis jetzt mit Apple noch nicht viel zu tun hatte (bis auf meinen iPod), und viele meiner Freunde vom iPhone begeistert sind, war ich nun sehr gespannt wie ich mit dem Ding so zurecht komme. Als ich vor drei Wochen bei Vodafone meinen Mobilfunktarif auf einen iPhone Tarif änderte, hatte ich irgendwie schon so ein komisches Gefühl und das komische Gefühl hat sich auch leider bestätigt. Als der Tarif geändert war dauerte es nur wenige Tage bis ich einen Brief mit der neuen SIM Karte in den Händen hielt. Ich aktivierte die neue Karte mit meinen alten Nokia 6310, da das iPhone laut Vodafone erst wieder in gut einer Woche lieferbar sein sollte (Im Internet auf der Vodafoneseite war es allerdings angeblich sofort lieferbar!!!). Bis dahin war allerdings noch alles in Ordnung, bis ich durch Zufall im Internet auf meiner persönlichen Vodafoneseite bemerkte, dass dort ein völlig falscher Tarif eingetragen wurde. Nach einem Telefonat mit der Vodafon Hotline wurde mir mitgeteilt, dass mein alter Vertrag ja ein Rahmenvertrag sei und dieser nur nach schriftlicher Kündigung in ein Privatvertrag geändert werden kann. Das ich einen Rahmenvertrag hatte wusste ich auch schon als ich vor einer Woche den Tarifwechsel mit der Vodafone Mitarbeiterin besprochen hatte, die aber in keinem Wort erwähnte, dass ich den Rahmenvertrag schriftlich Kündigen muß. Aus diesem Grund habe ich jetzt einen Tarif, (den ich nie wollte) der weder eine Telefonflatrate noch eine Internetflatrate hat. Ich bekam dann bei meinem zweiten Anruf (ich war schon mächtig sauer) noch die Auskunft, dass Sie den Tarif, nach Eingang der Rahmenvertragskündigung, in den von mir gewünschten Tarif ändern würden. Die Tarifänderung würde allerdings nach Eingang des Kündigungsschreibens gut eine Woche dauern. Na toll, also darf ich jetzt schön für jedes Telefonat fleißig Gebühren zahlen. Um es kurz zu machen, dass Problem hat sich, nach noch einigen Telefonaten jetzt endlich erledigt, und ich habe nun den Tarif den ich ursprünglich wollte.

Und nach fast drei Wochen Wartezeit ist das Paket mit dem iPhone nun entdlich bei mir angekommen. Nach dem öffnen der Kiste habe ich nicht schlecht gestaunt. Ein viel zu großes Paket, in dem ohne jegliches Verpackungsmaterial das winzige iPhone mit der Rechnung lag. Nachdem ich das iPhone aus der Verpackung befreit hatte begann das Rätselraten damit, wo und wie setzt man beim iPhone die SIM Karte ein. Eigentlich ganz einfach dachte ich, man nimmt  die Bedienungsanleitung, und hier lauerte die nächste Überraschung. Die Bedienungsanleitung besteht aus einem Faltblatt, dass geöffnet die Größe eines DIN A5 Blattes nicht überschreitet. Wie man die SIM Karte einsetzt steht natürlich nicht darauf. Nach einer halben Stunde habe ich dann allerdings trotzend das Rätsel gelöst. Ein kleiner Schlüssel der an der Verpackung klebt und ein kleine Zeichnung auf der Innenseite der Verpackung, die einem zeigt, wie das Geheimfach der SIM Karte öffnet wird.


Die nächsten Stunden verbrachte ich dann mit dem Anlegen des Adressbuches, dem Eintragen meines Mail Account, der Synchronisation und das herunterladen von Apps mit iTunes (glücklicherweise kenne ich das Programm schon durch meinen iPod!) und das ganze "learning by doing" dank einer fantastischen, uuuuuuuuuunglaublich ausführlichen  iPhone Bedienungsanleitung !!! grrrrrrr:) Ich bin technisch wirklich nicht ganz unwissend, aber das Ding kann einen ganz schnell zur Weißglut bringen. Vor zwei Tagen habe ich es wieder an den Vodafone Service zurückgeschickt, da die Lautsprecherwiedergabe nach einigen Sekunden nicht mehr funktionierte. Ich bin jetzt mal sehr gespannt , ob ich noch vor Weihnachten ein neues Gerät bekomme.   


Zum Thema sehr passend, habe ich einen Kommentar von einer nette "Bloggerin" erhalten, die mich auf das Video "Will It Blend" aufmerksam machte. Es gibt genau das wieder, was ich letztes Wochenende auch gerne mit dem Ding gemacht hätte:)

Samstag, 4. Dezember 2010

Was für eine Woche!!!


Die Winterzeit ist manchmal wunderschön und romantisch wenn das Thermometer an Weihnachten leichte Minustemperaturen zeigt, die Sonne die Schneekristalle wie Diamanten glitzern lässt und aller tief verschneit ist. Aber doch nicht schon in der ersten Woche im  Dezember!!!  
Zu Weihnachten über Silvester und zum Skiurlaub im Januar finde ich den Winter mit viel Schnee auch wunderschön, aber dann sollte er doch zügig verschwinden.

Am vergangenen Donnerstag stand auf meinem Thermometer am Tag -9°C und in der Nacht, als ich nach Hause kam, -17°C. Die -17°C fühlten sich allerdings an wie -30°C grrrrrrrrr. Laut unseren Meteorolügen waren das die kältesten Temperaturen Anfang Dezember die seit der Aufzeichnung der Wetterdaten gemessen wurden. Wir sind allerdings noch ganz gut davongekommen, denn das Thermometer in Moskau, stand an diesem Abend wohl auf -51°C, und zwar nicht gefühlt!

Bei diesen Temperaturen braucht man unbedingt einen starken Grog oder einen faszinierend riechenden Glühwein. Ich entschied mich, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, für den Glühwein. Die Flasche stammt noch aus dem letzten Winter und es war die letzte, was mich heute morgen veranlasst hat, wieder eine Kiste in unserem Weinladen zu besorgen. Wir haben die Sorten auf einem Weihnachtsmarkt vor zwei Jahren entdeckt, und er schmeckt einfach göttlich. Wenn Ihr mal zufällig auf den Glühwein "Herrenberg Bacchus Feuerzauber" der Kellerei  Cyriakus trefft, dann solltet Ihr Ihn unbedingt einmal probieren. Ich trinke Ihn immer so, das ich in den heißen Glühwein noch eine Scheibe Orange hinein gebe. Die Scheibe Orange gibt dem Geschmack einen ganz besondere Note.


Und dann stand diese Woche noch "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" auf dem Programm.  Wir, ich und meine bessere Hälfte, haben uns den Film im Cinemax am Potsdamer Platz angesehen und einen schönen Weiberabend gehabt. Nach dem Kino wollte ich noch im Sixties einen Cocktail schlürfen, da wir uns aber die Spätvorstellung des Filmes ansahen, war es inzwischen 1:30 Uhr als ich am Sixties vorbei fuhr, und meine Frau auf der Beifahrerseite bereits die Augen geschlossen hatte. Zu Hause angekommen musste ich erst einmal meine Stiefel auf der Heizung trocknen. Ich hatte sie extra noch am Vortrag imprägniert, aber bei diesem Mistwetter waren meine Füße trotz frisch inprägnierter Stiefeln nicht ganz trocken geblieben. Jetzt war es inzwischen 2:30Uhr morgens und meine Frau war wieder putz munter und ich ärgerte mich , dass ich am Sixties nicht angehalten hatte.


Ach ja, und am heutigen morgen war es so weit. Der Besucherzähler meines Blogs zeigte mir 19999 so das heute der Zähler die 20000 überschreiten wird. Ich habe, seit ich im April dieses Jahres den Blog ins Netz gestellt habe, mit einigen sehr Netten Bloggerinnen und Bloggern Mailkontakt gehabt und einige Interessante Erfahrungen gemacht. Ich freue mich immer wieder 
über eure Kommentare und wünsche euch allen einen
Besucherzähler
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wunderschönen zweiten Advent, und vergesst nicht am Montag die roten Stiefel vor die Tür zu stellen!!!


Donnerstag, 28. Oktober 2010

Korsetts von "Revanche de la femme" sind immer wieder ein Traum!


Vor zwei Tagen war es endlich so weit. Nach dem Abrufen meiner e-Mails war die schon lang erwartete Mail in meinem Postfach angekommen. Vielleicht erinnert Ihr euch noch daran, dass ich vor gut 10 Wochen ein Korsett von "Revanche de la femme" bei "2te Haut" bestellt habe. Normalerweise dauert es nach der Bestellung 3 bis 4 Wochen, bis das Korsett angefertigt ist, und ich eine Nachricht von Herrn Valentin erhalte, dass das Korsett bei Ihm zum Versand bereitliegt. Dieses mal dauerte es allerdings erheblich länger, denn die Stoffkombination war eine Sonderanfertigung. Vor 6 Wochen erhielt ich deshalb eine Mail , dass die schwarzen Spitz, die bei dem Korsett verarbeitet wird, bei "Revanche de la femme" nicht vorrätig sei, und erst bestellt wurde

Heute war es dann aber endlich so weit. Ich musste allerdings bis zum Abend warten , bis ich das Päckchen in den Händen halten konnte. In den nächstenTagen werde ich das neue Korsett dann erst einmal ein paar Stunden tragen, damit es sich langsam an meinen Körper anpasst, und ich es auch über längere Zeit bequem tragen kann. Am kommenden Wochenende möchte ich es auf einer Gothicparty, auf die ich eingeladen bin, mit meinem schwarzen Kleid von "Stefanel" tragen. Im nächsten Post gibts dann ein paar Bilder. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie es euch gefallen wird.

Eigentlich sollte dieser Post aus einem kleinen Erlebnisbericht und ein paar  Bilder von meinem Besuch im Berliner Aquarium bestehen. Leider hat sich der Akku von meinem Kamerablitz nach dem ersten Foto verabschiedet. Ich werde deshalb in nächster Zeit  noch einmal ins Aquarium gehen, um ein paar nicht ganz so dunkle Bilder zu knipsen!

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Pasta, Wein und Cappuccino, die Toskana macht einfach Spaß!

Seit einer Woche sind wir nun schon wieder aus unserem Kurzurlaub in der Toskana zurück, und ich  hatte bis heute leider noch keine Zeit um euch ein wenig über unsere Erlebnisse zu berichten. Da ich aber unbedingt diese Woche noch den Post einstellen möchte, sitze ich gerade  zur späten Stunde vor dem Computer, und das Datum der Uhr am Computermonitor springt in diesem Moment auf den nächsten Tag. Unsere Reise begann dieses mal damit, dass wir von zu hause eine halbe Stunde mit dem Auto nach Berlin Wannsee fuhren, unser Auto auf einen Autoreisezug stellten und um 18 Uhr mit diesem Zug über Bozen nach Verona fuhren. Da wir nur 6 Tage in der Toskana bleiben konnten, haben wir uns für diesen Anreiseweg entschieden, und ich muss sagen, wir sind mit einer Verspätung von 45 Minuten um 18:45 Uhr am Abend abgefahren, aber pünktlich um 9 Uhr am Samstag ausgeschlafen in Verona angekommen. Die fahrt kostete für das Auto inklusive zwei Fahrkarten im Liegewagen und ein Frühstück 271 Euro (absolut zu empfehlen!). Als wir in Verona um 10 Uhr wieder in unserem Auto saßen, tippten wir als erstes Florenz ins Navi, öffneten das Dach unseres Autos und fuhren die knapp 300 km von Verona mit einem kurzen stopp in Prato über die Landstraße nach Florenz (die fahrt über die Landstraße sollte man nur machen, wenn man sehr viel Zeit hat. Wir brauchten dafür gute 6 Stunden).
Als wir abends in Florenz ankamen, wollten wir uns zuerst ein Hotelzimmer suchen, da wir keine Unterkunft gebucht hatten. Dies stellte sich aber als außerordentlich schwierig heraus, da selbst ende September die Stadt immer noch von Touristen überflutet ist. Wir entschlossen uns daher noch am selben Abend nach Greve in Chianti zu fahren, um uns dort eine Unterkunft für die nächsten Tage zu suchen (war dann so spät am Abend auch nicht mehr so einfach. Hat aber doch nach prima geklappt). Alleine über Florenz kann man natürlich sehr viel schreiben. Nach Schätzungen der UNESCO soll jeder zehnte erhaltenswerte Kunstschatz in Florenz zu sehen sein. Am beeindruckensten war für mich allerdings der Dom im Zentrum der Stadt. Der Dom "Santa Maria del Fiore" ist nach der Peterskirche in Rom, der Londoner Saint Paul´s Cathdrale und dem Mailänder Dom die viertgrößte Kirche der Christenheit. Damit Ihr einen kleinen Eindruck über Florenz bekommt, hab ich euch einige Bilder über diese außergewöhnliche Stadt auf diesem Post eingestellt. Die Bilder sind an zwei Tagen entstanden, da wir in der darauf folgenden Woche noch einmal nach Florenz gefahren sind.



An den darauf folgenden Tagen stand dann die Besichtigung von San Gimignano und Voltera auf dem Plan. San Gimignano liegt auf einem 300m hohen Hügel und wird vom Tourismus förmlich erdrückt. Es leben dort derzeit etwa 7500 Einwohner die im Jahr mehr als acht Millionen Besucher ertragen müssen. Die Stadt wird deshalb als Manhattan des Mittelalters bezeichnet. Ich war das erste mal dort, und verstehe jetzt warum jährlich acht Millionen diese kleine Stadt besuchen. San Gimignano ist einfach nur wunderschön!  Etwa 30 km von San Gimignano entfernt liegt Volterra. Volterra hat im vergangene Jahr durch die Twilight Saga "New Moon" einen sehr großen Bekanntheitsgrad erlangt.




Und natürlich muss man sich auch Sienna ansehen, wenn man schon mal in der Region ist. Hier hatte ich allerdings beim erreichen der Stadt ganz schnell eine unglaublich schlecht Laune, da es fast unmöglich ist, in der Nähe der Innenstadt einen Parkplatz zu finden. Nachdem ich nach gut 30 Minuten umkreisen der Stadt schon wieder abfahren wollte, fanden wir dann doch noch einen Parkplatz am Stadtrand. Meine Laune war dann auch sehr schnell wieder auf dem Höhepunkt angekommen, da ich hier in einer kleinen Boutique die schwarze Lederjacke entdeckte, die ich auf den Bildern trage.



Und dann muss ich natürlich noch ein paar Worte über die Italienische Küche loswerden. Damit kann ich mich aber auch sehr kurz halten, denn kulinarisch waren die Tage ein absoluter Genuss. Sehr gute Pasta, Wein und Cappuccino erinnern uns noch lange an diesen tollen Kurzurlaub.